iPad und Co haben keine Festplatte, die ab und zu defragmentiert werden muss. Hier wird alles im RAM-Speicher abgelegt. Und da bleibt es auch liegen. Auch wenn sich z.B: ein Programm (aka App) aufgehängt hat.
Zuerst drückt man dazu lange den oberen Knopf. Ganz so, als wolle man das Gerät ausschalten.
Daraufhin erscheint der Bildschirm mit zwei Auswahlmöglichkeiten. Oben der "Slider", mit dem man ausschalten kann. Unten der Button zum Abbrechen.
Keine der beiden Möglichkeiten wähle ich jetzt aus. Statt dessen drücke ich etwa 5 Sekunden nur auf den Home-Button. Nur auf den. Es wird nichts gleichzeitig gedrückt!
Daraufhin verschwindet nach kurzer Zeit der Endebildschirm und das RAM ist gereinigt. Man kann so etwas leicht mit einer App wie etwa "SYS Activity Manager für Speicher, Vorgänge, Datenträger, Akku & Netzwerk" prüfen.
Ich schreibe mal über ein Gerät, das mit dem iPhone nichts gemeinsam hat und mit dem iPad nur das Format.
Interessant finde ich es aber trotzdem. Weil s nämlich etwas kann, das mit dem iPad nicht so richtig geht. bzw. wofür es zu schade ist.
Tschüss Papier?
Alle schreien momentan nach Tablet-Computern, während sich HP gleichzeitig von dieser Linie verabschiedet und die Restbestände für knapp 100 Euro rausgekloppt hat.
Und dann hat jeder so ein Teil und worauf notiert er sich die wichtigsten Termine des Tages? Auf Haufen von Zetteln, die den Monitor, den Kühlschrank und den gesamten Schreibtisch bedecken. Klar, man könnte das jetzt in seinem neuen iPad verwalten. Dafür gibt’s auch gefühlte 200 Apps. Doch das ist dafür eigentlich zu schade.
Könnte man da nicht vielleicht…?
Ja, man kann! Boogie Board nennt sich eine Erfindung, die gerade aus den USA zu uns herüberschwappt, wo sie sich mittlerweile eine ansehnliche Fangemeinde geschaffen hat.
Nach dem Auspacken erinnert mich das Ding gleich an meine Kindheit. Kennt Ihr noch diese Tafeln, die entweder Magnetpulver als Schreibgrundlage hatten, oder auch seltsame, schwarze Folien, die nach dem Bemalen mit einem Plastikstift seltsame, bunte Farbschichten freigaben?
Ein bisschen erinnert das Boogie Board daran. Vor allem auch, weil das malen und schreiben darauf nicht Bleistift-fein, sondern eher Wachsmalfarben-grob daherkommt. Doch was soll’s? Für Notizen, Listen, kleine Bildchen und Skizzen reicht es allemal aus.
Auf der schwarzen Tafel erscheint die Schrift dann in einem blassen, leicht verwischt wirkenden Grün. OK, soweit kenne ich das alles ja aus meiner Kindheit. Abgesehen davon, dass die schwarze Tafel dünn und leicht ist, enthält sie außerdem keinerlei bewegliche Teile. Aber ein schwarzer Lappen wird mitgeliefert. Soll ich damit das Geschriebene beseitigen?
Wer das versucht, hat nicht verstanden, was für ein witziges Stück Hightech er da in der Hand hält. Während alle über das elektronische Papier reden, habe ich plötzlich einen “bemalbaren LCD-Schirm” in der Hand.
Denn die schwarze Fläche, auf der ich meine Notizen unterbringen kann, ist im Grunde eine große LCD-Fläche, die durch den leichten Druck des Stiftes (Fingernagel oder Streichholz geht auch, also kein Spezialstift!) an der berührten Fläche die schwarze Farbe verliert und das darunterliegende Grün zeigt.
Beseitigt wird das gemalte auf Knopfdruck. Oben befindet sich eine markierte Fläche. Ein kurzer Druck darauf lässt den “Schirm” flackern und schon ist alles jungfräulich schwarz.
Großartige Idee – für mich jedenfalls. Schluss mit den Zetteln auf dem Schreibtisch. Die Fläche von etwa 18 mal 12,5 cm reicht für meine Zwecke aus. Das Teil nimmt nicht zu viel Platz weg und gleichzeitig ist es groß genug, um nicht unterzugehen im Chaos meines Arbeitsplatzes.
Allerdings habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Wirklich gut erkennbar sind die Notizen nur unter hellem Licht. Der Kontrast ist einfach ziemlich gering. Und der Stift bräuchte irgendeine Halterung. Das wird das erste sein, was bei mir verschwindet. Zwar hat er oben eine Öse, doch die kann ich nirgends mit dem Boogie Board verbinden. Am Board selbst gibt’s keine Ösen. Die wären aber gut. Denn man kann es nicht irgendwo aufhängen, weil es einfach keine Löcher, Ösen oder Halterungen gibt. Es ist zwar leicht genug, um es anzukleben, aber will man das?
Nicht ganz unwichtig unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes: Das Ganze funktioniert mit einer Batterie. Diese ist nicht austauschbar. Doch wird sie nicht benutzt, um die Notizen zu konservieren. Sie wird nur für den kurzen Stromimpuls der Löschung benötigt. Und so halten die Batterien etwa 10 Jahre, wenn man jeden Tag etwa 10 Mal löscht.
Und der Preis? In Deutschland soll die Tafel 39,90 € kosten. Das ist vermutlich angemessen, aber ein Haufen Geld für ein Gimmick. Wenn man es aber wirklich nutzt, lohnt sich die Geldausgabe. Außerdem wird sich das sicher noch regulieren. Bei Amazon hab ich es schon für knapp 30 Euro gefunden.
Nachtrag
Ich habe festgestellt, dass ich das Ding tatsächlich benutze! In der Familie hinterlassen wir uns ziemlich oft Nachrichten auf Zetteln. Die werden jetzt komplett über das B.B. abgewickelt. Spart Zettel und außerdem ist auf dem Ding viel mehr Platz, als auf diesen quadratischen Notizblöcken.
Das Camera Connection Kit von Apple bietet eine sehr gute und praktische Lösung, um Fotos von der Kamera oder eine SD-Karte ins iPad oder iPhone zu transferieren. Praktischerweise funktioniert das auch sehr gut zwischen diesen Geräten.
Das CCK besteht aus zwei Teilen. beiden ist ein “Stecker” gemeinsam, mit dem man sie ins iPad oder iPhone steckt. Eins hat eine Schnittstelle für ein USB-Kabel. Das ist dazu gedacht, um eine Kamera mit seinem Applegerät zu verbinden.
Man kann es aber auch dazu nutzen, um einige (nicht alle) USB-Tastaturen, Mikrofone und anderes USB-Zubehör anzuschließen.
Das andere Teil besitzt einen Schlitz, in den es eine SD-Karte aufnehmen kann.
Während in der Regel der direkte Kameraimport sehr gut funktioniert, macht diese SD-Kartenerweiterung manchmal Probleme.
Und diese Probleme haben einen Grund… wie ich aber erst selbst rausfinden musste.
Um es auf den Punkt zu bringen: Apple erwartet in der obersten Ebene des Speichermediums einen Ordner namens DCIM.
Das ist bei allen Kameras der Fall und das trifft auch zu, wenn man die SD-Karte aus der Kamera holt und sie ins CCK steckt.
Wenn man aber eine SD-Karte lediglich als Transportmedium benutzt, funktioniert das nicht. Wenn man also die SD-Karte in den PC steckt, seinen Ordner “Urlaub 2011″ draufkopiert und das Teil dann mit dem iPad synchronisieren will, geht das in die Hose!
Sobald sich aber das Album in einem Ordner namens DCIM befindet, der als einziger Ordner im Hauptverzeichnis der Karte steht, dann klappt das.
Du bist noch auf der Suche nach einem preisgünstigen Ständer für das iPhone…
Nun, wenn Du nicht gerade zu den Kids gehörst, dann hast Du sicher schon den passenden Ständer zuhause ;-)
Ich erinnere mich noch daran, wie ich früher mit dem Kassettenrekorder vor dem Radio saß, um die Sendung John Peels Music aufzunehmen. Einige der Bänder habe ich sicher noch irgendwo. Aber viel wichtiger ist… ich habe die Kassetten noch und so kann ich mir einen schnellen, billigen Ständer für mein iPhone draus machen. Etwa so: