Phonejunkie

Die besten App-Tipps für iPhone und iPad!



11.13

2011

The Note – Notiz- und Aufgaben-Verwaltung

thenote2b06_Kategorien_bg-tableNovember 2011

Das iPhone und das iPad haben ja bereits einen "eingebauten" Notizblock. Und seit iOS 5 gibt es endlich auch eine Art Aufgabenplaner – die App Erinnerungen.

Parallel dazu gibt es im Appstore Dutzende, wenn nicht hunderte von Apps, die diese Aufgaben getrennt oder zusammen übernehmen wollen.

Da ist es nicht leicht das passende zu finden.

Zuallererst sollte man seine eigenen Bedürfnisse bzw. seinen Bedarf herausfinden.

Wenn diese Bedürfnisse umfangreich sind und ständig große Mengen von Notizen bzw. Aufgaben anfallen, dann ist die iPhone-App The Note genau das Richtige.

The Note gibt es in zwei Versionen. The Note Free Edition heißt die werbefinanzierte Ausgabe.

Wenn man nicht will, dass Werbeeinblendungen noch Internet-Traffic verursachen und  Platz wegnehmen, der entscheidet sich für The Note Pro. Diese Version kostet dann allerdings 3,99 Euro.

Dafür bekommt man jedoch eine Menge. The Note verwaltet Notizen, Aufgaben, Checklisten und Memos. Die App fügt Fotos, Videos, Sprachaufzeichnungen, Listenpunkte und Links hinzu und verknüpft mit Kategorien, Adressbuchkontakten, kartographierten Orten und Favoriten.

Zur Kennzeichnung von Dokumenten, Kategorien etc. bietet The Note mehr als 120 Icons.

Schön ist die wirklich intuitive Bedienung der Anwendung. Sobald man die ersten Schritte durchführt, führt die App den Erstbenutzer unaufdringlich durchs Programm.

Was mir besonders gut gefällt, ist ein Schutz der eingegebenen Daten durch eine frei wählbare PIN. Muss ja nicht jeder gleich all meine Notizen, Einfälle und Aufgabenplanungen sehen.

Womit The Note noch wirbt, ist das Prinzip des GTD (Getting Things Done). Ich kann damit ehrlich gesagt nix anfangen. Das ist mir zu psychoreligiös. Aber wer das mag und sogar für gut befindet, für den wird es ein weiteres Argument für diese App sein.

Was mir fehlt, ist die Synchronisation mit den Todos aus dem Google-Kalender. Und außerdem hätte ich die App gerne als universale Anwendung für iPhone und iPad. Aber gerade in diesem Genre ist es ja auch beliebt, die Apps für iPad und iPhone getrennt zu vermarkten – und doppelt zu kassieren. Da The Note leider auch keinerlei Backupfunktion einer Cloud nutzt, macht das derzeit wenig Sinn. Lassen wir uns überraschen, was da noch kommt.

The Note PRO im Appstore

The Note. PRO Edition - j.media intelligence UG

The Note Free im Appstore

The Note. FREE Edition - j.media intelligence UG

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09.02

2011

Ein Tablet ganz anderer Art – Das Boogie Board

boogiefarbSeptember 2011

Ich schreibe mal über ein Gerät, das mit dem iPhone nichts gemeinsam hat und mit dem iPad nur das Format.

Interessant finde ich es aber trotzdem. Weil s nämlich etwas kann, das mit dem iPad nicht so richtig geht. bzw. wofür es zu schade ist.

Tschüss Papier?

Alle schreien momentan nach Tablet-Computern, während sich HP gleichzeitig von dieser Linie verabschiedet und die Restbestände für knapp 100 Euro rausgekloppt hat.

Und dann hat jeder so ein Teil und worauf notiert er sich die wichtigsten Termine des Tages? Auf Haufen von Zetteln, die den Monitor, den Kühlschrank und den gesamten Schreibtisch bedecken. Klar, man könnte das jetzt in seinem neuen iPad verwalten. Dafür gibt’s auch gefühlte 200 Apps. Doch das ist dafür eigentlich zu schade.

Könnte man da nicht vielleicht…?

boogieJa, man kann! Boogie Board nennt sich eine Erfindung, die gerade aus den USA zu uns herüberschwappt, wo sie sich mittlerweile eine ansehnliche Fangemeinde geschaffen hat.

Nach dem Auspacken erinnert mich das Ding gleich an meine Kindheit. Kennt Ihr noch diese Tafeln, die entweder Magnetpulver als Schreibgrundlage hatten, oder auch seltsame, schwarze Folien, die nach dem Bemalen mit einem Plastikstift seltsame, bunte Farbschichten freigaben?

Ein bisschen erinnert das Boogie Board daran. Vor allem auch, weil das malen und schreiben darauf nicht Bleistift-fein, sondern eher Wachsmalfarben-grob daherkommt. Doch was soll’s? Für Notizen, Listen, kleine Bildchen und Skizzen reicht es allemal aus.

Auf der schwarzen Tafel erscheint die Schrift dann in einem blassen, leicht verwischt wirkenden Grün. OK, soweit kenne ich das alles ja aus meiner Kindheit. Abgesehen davon, dass die schwarze Tafel dünn und leicht ist, enthält sie außerdem keinerlei bewegliche Teile. Aber ein schwarzer Lappen wird mitgeliefert. Soll ich damit das Geschriebene beseitigen?

Wer das versucht, hat nicht verstanden, was für ein witziges Stück Hightech er da in der Hand hält. Während alle über das elektronische Papier reden, habe ich plötzlich einen “bemalbaren LCD-Schirm” in der Hand.

Denn die schwarze Fläche, auf der ich meine Notizen unterbringen kann, ist im Grunde eine große LCD-Fläche, die durch den leichten Druck des Stiftes (Fingernagel oder Streichholz geht auch, also kein Spezialstift!) an der berührten Fläche die schwarze Farbe verliert und das darunterliegende Grün zeigt.

Beseitigt wird das gemalte auf Knopfdruck. Oben befindet sich eine markierte Fläche. Ein kurzer Druck darauf lässt den “Schirm” flackern und schon ist alles jungfräulich schwarz.

Großartige Idee – für mich jedenfalls. Schluss mit den Zetteln auf dem Schreibtisch. Die Fläche von etwa 18 mal 12,5 cm reicht für meine Zwecke aus. Das Teil nimmt nicht zu viel Platz weg und gleichzeitig ist es groß genug, um nicht unterzugehen im Chaos meines Arbeitsplatzes.

Allerdings habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Wirklich gut erkennbar sind die Notizen nur unter hellem Licht. Der Kontrast ist einfach ziemlich gering. Und der Stift bräuchte irgendeine Halterung. Das wird das erste sein, was bei mir verschwindet. Zwar hat er oben eine Öse, doch die kann ich nirgends mit dem Boogie Board verbinden. Am Board selbst gibt’s keine Ösen. Die wären aber gut. Denn man kann es nicht irgendwo aufhängen, weil es einfach keine Löcher, Ösen oder Halterungen gibt. Es ist zwar leicht genug, um es anzukleben, aber will man das?

Nicht ganz unwichtig unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes: Das Ganze funktioniert mit einer Batterie. Diese ist nicht austauschbar. Doch wird sie nicht benutzt, um die Notizen zu konservieren. Sie wird nur für den kurzen Stromimpuls der Löschung benötigt. Und so halten die Batterien etwa 10 Jahre, wenn man jeden Tag etwa 10 Mal löscht.

Und der Preis? In Deutschland soll die Tafel 39,90 € kosten. Das ist vermutlich angemessen, aber ein Haufen Geld für ein Gimmick. Wenn man es aber wirklich nutzt, lohnt sich die Geldausgabe. Außerdem wird sich das sicher noch regulieren. Bei Amazon hab ich es schon für knapp 30 Euro gefunden.

Nachtrag

Ich habe festgestellt, dass ich das Ding tatsächlich benutze! In der Familie hinterlassen wir uns ziemlich oft Nachrichten auf Zetteln. Die werden jetzt komplett über das B.B. abgewickelt. Spart Zettel und außerdem ist auf dem Ding viel mehr Platz, als auf diesen quadratischen Notizblöcken.

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