2009
Tripod – das Software-Kamerastativ
Die Kamera des iPhone ist problematisch. Nicht nur wegen der technisch rückständigen Qualität der Kamera, sondern auch, weil das Verwackeln zu einer ständigen Gefahr gehört.
Handykameras kann man einfach nicht so gut still halten, wie einen normalen Fotoapparat. Und im Gegensatz zu diesen kann man sie auch nicht wirklich einfach auf ein Stativ setzen. Die Lösung solcher Probleme sehen Kamerahersteller heutzutage in einem hard- oder softwareseitigen Schutz vor Verwackeln. Doch auch da muss das iPhone leider passen…
Doch zum Glück ist das Teilchen ja durch Apps nachrüstbar und so dauerte es auch gar nicht lange, bis jemand auf die Idee einer Anwendung kam, die dieses Problem angeht.
Das kostenlose iPhone App Tripod geht es recht einfach, aber deswegen umso cleverer an. Schließlich verfügt das Handy über einen Bewegungssensor. So hat sich der Programmierer wohl gedacht: “Was ist, wenn wir den einfach mit der Kamera koppeln und den Schnappschuss erst auslösen, wenn der Fotograf das iPhone endlich still hält?”
Und genauso macht Tripod das. Statt die normale Fotofunktion aufzurufen, muss der Fotograf nun Tripod starten. Dann ein Klick auf das Auslöseicon. Aber dann wird kein Foto geschossen, sondern im Fotobereich wird eine Art Bewegungsanzeige in einem Balken angezeigt. Solange man rumnzappelt, schlägt die Anzeige aus.
Erst wenn das iPhone still genug steht, löst Tripod das Foto automatisch aus. Und Schluss ist es mit den furchtbaren, verwackelten Bildern.
