iPad und Co haben keine Festplatte, die ab und zu defragmentiert werden muss. Hier wird alles im RAM-Speicher abgelegt. Und da bleibt es auch liegen. Auch wenn sich z.B: ein Programm (aka App) aufgehängt hat.
Zuerst drückt man dazu lange den oberen Knopf. Ganz so, als wolle man das Gerät ausschalten.
Daraufhin erscheint der Bildschirm mit zwei Auswahlmöglichkeiten. Oben der "Slider", mit dem man ausschalten kann. Unten der Button zum Abbrechen.
Keine der beiden Möglichkeiten wähle ich jetzt aus. Statt dessen drücke ich etwa 5 Sekunden nur auf den Home-Button. Nur auf den. Es wird nichts gleichzeitig gedrückt!
Daraufhin verschwindet nach kurzer Zeit der Endebildschirm und das RAM ist gereinigt. Man kann so etwas leicht mit einer App wie etwa "SYS Activity Manager für Speicher, Vorgänge, Datenträger, Akku & Netzwerk" prüfen.
Unverständlich lange hat’s gedauert, doch jetzt ist es endlich da: Facebook für das iPad!
Und es ist gut geworden… Nee, wirklich.
Wer die App vom iPhone kennt, wird sich sofort zurechtfinden. Aber auch ohne Vorkenntnisse erschließt sich sofort, wie es zu bedienen ist.
Die Normalansicht zeigt links eine breite Spalte für die Neuigkeiten und rechts daneben die Freunde, die online sind.
Oben befindet sich ein kleines Icon für das Menü und sobald das (links aufklappt), präsentiert es uns alle Menüpunkte, die man sonst im Browser auch hat.
Betreibt man z.B. eine eigene Facebookseite, wie etwa http://www.facebook.com/Phonejunkie.de, dann wird die dort auch im Menü angezeigt und kann in der App administriert werden.
Links und Bilder öffnen sich in einem internen Browserfenster und praktischerweise besteht dort gleich die Option, diese Links zu teilen oder auch nur einfach die URL zu kopieren.
Insgesamt ist die App sehr gut gelungen und disqualifiziert alle Spezialapps, die es bislang zu diesem Zweck gab. Sie ist einfach besser…
da es sich um eine Universal-App handelt, also um eine App die sowohl für iPhone wie iPad geeignet ist, gibt es die neuen Features wie das Seitenmenü, auch auf dem iPhone.
Nicht jeder hat ein Googlemailkonto und nicht jeder synchronisiert seine Kontakte mit Google. Und wenn es beim iPhone mal zu Datenverlusten kommt, dann ist eigentlich nichts schlimmer als der Verlust von Kontakten.
Seine Apps kann man erneut downloaden. Die Musik hat man sicher noch auf irgendeiner Festplatte. Aber die Telefonnummer der scharfen Bekanntschaft von gestern Abend… die ist dann futsch.
Zugegeben, so ganz ohne Internet kommt MyContactsKeeper nicht aus. Doch ist das sichern und zurückholen der Kontakte dafür ein Kinderspiel.
Und gratis ist es derzeit auch noch.
MyContactsKeeper benutzt den kostenlosen Service DropBox zum Speichern der Kontakte. Dropbox bietet jedem kostenlos 2 Gigabyte Internetspeicherplatz, den man zudem praktisch mit dem eigenen Computer verbinden kann.
Ich habe z.B. meinen gesamten Dokumentenordner damit verknüpft und immer wenn ich in Word etwas neues schreibe, wird es automatisch auch verschlüsselt und gesichert im Internet gespeichert. Festplattenschäden machen mir keine Angst mehr.
MyContactsKeeper speichert alle Kontakte einzeln und nach der Synchronisierung hat man sie also nicht nur im Internet gesichert, sondern auch noch auf dem heimischen PC.
AroundMe ist eine App für iPhone und iPad, die nützlich ist, wenn man in seiner Umgebung etwas finden will. Ich persönlich ziehe Qype vor. Schon deswegen, weil ich dort auch auf Bewertungen anderer Benutzer zurückgreifen kann.
Eher zufällig entdeckte ich nun, dass in der App die Schnüffelei gleich voreingestellt ist. Was der Benutzer mit der App macht. Wo er sich befindet und wonach er sucht, wird gleich an den Hersteller übertragen.
Begründet wird das mit Entscheidungen hinsichtlich den Entwicklung. Ob das so überhaupt zulässig ist, bezweifle ich sehr stark. Man denke nur an das Datenschutzfiasko von Apple, die lediglich auf dem eigenen gerät ein Wifi-Profil anlegten, was ihnen teilweise sogar Klagen einbrachte.
Ich möchte gerne wissen, was die mit meinem Nutzerverhalten machen.
“War in Hamburg, hat dort gezielt nach asiatischen und amerikanischen Restaurants gesucht. Später nach einem Cafe…”
Wenn das genügend machen, kann man Werbekunden doch gezielt Umgebungswerbung verticken.
Zum Glück kann man das ausschalten. Unter “Einstellungen” findet man recht weit unten den Punkt “Statistiken”. Darunter versteckt sich die Option, die Statistiken an die Firma zu senden. Zumindest behaupten die das dort. Ich weiß nicht, inwieweit ich denen noch traue…
Ich schreibe mal über ein Gerät, das mit dem iPhone nichts gemeinsam hat und mit dem iPad nur das Format.
Interessant finde ich es aber trotzdem. Weil s nämlich etwas kann, das mit dem iPad nicht so richtig geht. bzw. wofür es zu schade ist.
Tschüss Papier?
Alle schreien momentan nach Tablet-Computern, während sich HP gleichzeitig von dieser Linie verabschiedet und die Restbestände für knapp 100 Euro rausgekloppt hat.
Und dann hat jeder so ein Teil und worauf notiert er sich die wichtigsten Termine des Tages? Auf Haufen von Zetteln, die den Monitor, den Kühlschrank und den gesamten Schreibtisch bedecken. Klar, man könnte das jetzt in seinem neuen iPad verwalten. Dafür gibt’s auch gefühlte 200 Apps. Doch das ist dafür eigentlich zu schade.
Könnte man da nicht vielleicht…?
Ja, man kann! Boogie Board nennt sich eine Erfindung, die gerade aus den USA zu uns herüberschwappt, wo sie sich mittlerweile eine ansehnliche Fangemeinde geschaffen hat.
Nach dem Auspacken erinnert mich das Ding gleich an meine Kindheit. Kennt Ihr noch diese Tafeln, die entweder Magnetpulver als Schreibgrundlage hatten, oder auch seltsame, schwarze Folien, die nach dem Bemalen mit einem Plastikstift seltsame, bunte Farbschichten freigaben?
Ein bisschen erinnert das Boogie Board daran. Vor allem auch, weil das malen und schreiben darauf nicht Bleistift-fein, sondern eher Wachsmalfarben-grob daherkommt. Doch was soll’s? Für Notizen, Listen, kleine Bildchen und Skizzen reicht es allemal aus.
Auf der schwarzen Tafel erscheint die Schrift dann in einem blassen, leicht verwischt wirkenden Grün. OK, soweit kenne ich das alles ja aus meiner Kindheit. Abgesehen davon, dass die schwarze Tafel dünn und leicht ist, enthält sie außerdem keinerlei bewegliche Teile. Aber ein schwarzer Lappen wird mitgeliefert. Soll ich damit das Geschriebene beseitigen?
Wer das versucht, hat nicht verstanden, was für ein witziges Stück Hightech er da in der Hand hält. Während alle über das elektronische Papier reden, habe ich plötzlich einen “bemalbaren LCD-Schirm” in der Hand.
Denn die schwarze Fläche, auf der ich meine Notizen unterbringen kann, ist im Grunde eine große LCD-Fläche, die durch den leichten Druck des Stiftes (Fingernagel oder Streichholz geht auch, also kein Spezialstift!) an der berührten Fläche die schwarze Farbe verliert und das darunterliegende Grün zeigt.
Beseitigt wird das gemalte auf Knopfdruck. Oben befindet sich eine markierte Fläche. Ein kurzer Druck darauf lässt den “Schirm” flackern und schon ist alles jungfräulich schwarz.
Großartige Idee – für mich jedenfalls. Schluss mit den Zetteln auf dem Schreibtisch. Die Fläche von etwa 18 mal 12,5 cm reicht für meine Zwecke aus. Das Teil nimmt nicht zu viel Platz weg und gleichzeitig ist es groß genug, um nicht unterzugehen im Chaos meines Arbeitsplatzes.
Allerdings habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Wirklich gut erkennbar sind die Notizen nur unter hellem Licht. Der Kontrast ist einfach ziemlich gering. Und der Stift bräuchte irgendeine Halterung. Das wird das erste sein, was bei mir verschwindet. Zwar hat er oben eine Öse, doch die kann ich nirgends mit dem Boogie Board verbinden. Am Board selbst gibt’s keine Ösen. Die wären aber gut. Denn man kann es nicht irgendwo aufhängen, weil es einfach keine Löcher, Ösen oder Halterungen gibt. Es ist zwar leicht genug, um es anzukleben, aber will man das?
Nicht ganz unwichtig unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes: Das Ganze funktioniert mit einer Batterie. Diese ist nicht austauschbar. Doch wird sie nicht benutzt, um die Notizen zu konservieren. Sie wird nur für den kurzen Stromimpuls der Löschung benötigt. Und so halten die Batterien etwa 10 Jahre, wenn man jeden Tag etwa 10 Mal löscht.
Und der Preis? In Deutschland soll die Tafel 39,90 € kosten. Das ist vermutlich angemessen, aber ein Haufen Geld für ein Gimmick. Wenn man es aber wirklich nutzt, lohnt sich die Geldausgabe. Außerdem wird sich das sicher noch regulieren. Bei Amazon hab ich es schon für knapp 30 Euro gefunden.
Nachtrag
Ich habe festgestellt, dass ich das Ding tatsächlich benutze! In der Familie hinterlassen wir uns ziemlich oft Nachrichten auf Zetteln. Die werden jetzt komplett über das B.B. abgewickelt. Spart Zettel und außerdem ist auf dem Ding viel mehr Platz, als auf diesen quadratischen Notizblöcken.
Schon auf dem iPhone kommt schnell der Wunsch auf, doch zumindest Microsoft Office Dateien betrachten und besser noch, bearbeiten zu können. Spätestens auf dem iPad, dessen Tastatur man tatsächlich zu einem einigermaßen normalen Tippen benutzen kann, kann man sich vorstellen, so ein Programm sogar richtig zu benutzen.
In der Regel ist das erste Objekt der Begierde dann natürlich Apples eigene Officelösung, die App “Pages”. 9,99 Euro scheint für eine Office-App auch nicht übermäßig viel Geld zu sein.
Bis man dann feststellt, dass Pages nur ein Schreibprogramm ist. Eines von Apple zwar… schick und einfach. aber man kann nicht viel mehr damit machen, als zu schreiben und Texte zu gestalten. Für Tabellen oder Präsentationen hat Apple dann eigene Apps. Nochmal 9,99 werden für “Numbers” fällig, Apples Tabellenprogramm. Und weitere 9,99 Euro für “Keynote”, mit dem man Präsentationen machen kann.
Das muss doch auch günstiger gehen, denkt jeder sofort. Und natürlich geht es auch günstiger!
Ich habe damals einige Zeit gesucht und recherchiert und kam schließlich auf Office2 HD.
Für nur 5,99 Euro bekommt man ein Programm, welches Word-Dokumente (.doc & .docx) und Excel-Dokumente (.xls) anzeigen, erstellen und bearbeiten kann.
Praktischerweise kann man auf seine Dokumente bei Dropbox oder Google Docs sowie MobileMe iDisk zurückgreifen, seine Dokumente aber auch lokal speichern und öffnen.
Dabei besteht dann die Möglichkeit, seine Dokumente in den Formaten Office 2003 (.doc), Office 2007 (.docx) und als PDF-Datei zu speichern.
Zugegebenermaßen ist die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, weil nicht – wie am PC – Mausmenüs und Hotkeys zur Verfügung stehen. Doch nach einiger zeit hat man sich daran gewöhnt und kann flüssig arbeiten.
Sogar das Handycap der fehlenden Umlaute auf der Tastatur gleicht die App blendend aus: Gibt man seine Umlaute in zwei Buchstaben ein, so wandelt Office2 HD diese automatisch um. Aus uebrigens wird so übrigens…
Aber damit nicht genug, erstellt die App auch Präsentationen und speichert sie als Powerpoint 2003-Dateien ab.
Ein Dateitransfer kann hier – wie häufig – natürlich über iTunes erfolgen. Doch dank der Online-Integration eben auch via Google, Dropbox und Co.
Doch damit nicht genug! Der Zugriff auf die Dateien sowie der Transfer zum iPad funktionieren auch über das eigene WLAN. Dazu ruft man lediglich eine festgelegte Adresse im Browser auf und schon hat man eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, seine Daten zu verschieben.
Ich jedenfalls bin damit sehr zufrieden. Zwar habe ich noch weitere Office-Apps auf dem iPad, aber nutzen tue ich fast ausschließlich Office2 HD
Das Camera Connection Kit von Apple bietet eine sehr gute und praktische Lösung, um Fotos von der Kamera oder eine SD-Karte ins iPad oder iPhone zu transferieren. Praktischerweise funktioniert das auch sehr gut zwischen diesen Geräten.
Das CCK besteht aus zwei Teilen. beiden ist ein “Stecker” gemeinsam, mit dem man sie ins iPad oder iPhone steckt. Eins hat eine Schnittstelle für ein USB-Kabel. Das ist dazu gedacht, um eine Kamera mit seinem Applegerät zu verbinden.
Man kann es aber auch dazu nutzen, um einige (nicht alle) USB-Tastaturen, Mikrofone und anderes USB-Zubehör anzuschließen.
Das andere Teil besitzt einen Schlitz, in den es eine SD-Karte aufnehmen kann.
Während in der Regel der direkte Kameraimport sehr gut funktioniert, macht diese SD-Kartenerweiterung manchmal Probleme.
Und diese Probleme haben einen Grund… wie ich aber erst selbst rausfinden musste.
Um es auf den Punkt zu bringen: Apple erwartet in der obersten Ebene des Speichermediums einen Ordner namens DCIM.
Das ist bei allen Kameras der Fall und das trifft auch zu, wenn man die SD-Karte aus der Kamera holt und sie ins CCK steckt.
Wenn man aber eine SD-Karte lediglich als Transportmedium benutzt, funktioniert das nicht. Wenn man also die SD-Karte in den PC steckt, seinen Ordner “Urlaub 2011″ draufkopiert und das Teil dann mit dem iPad synchronisieren will, geht das in die Hose!
Sobald sich aber das Album in einem Ordner namens DCIM befindet, der als einziger Ordner im Hauptverzeichnis der Karte steht, dann klappt das.