2011
iOS-Update und Navigonupdate
6.5.2011
Gleich zwei größere Updates gibt es fürs iPhone und zumindest eins davon “kann man sich klemmen”.
Das Betriebssystemupdate auf iOS 4.3.3 soll in erster Linie die Aufzeichnung der Bewegungsprofile einschränken. Wohlgemerkt, einschränken, nicht abschalten!
Und für den Navigon Mobile Navigator gabs doch erst letztens ein Update? Richtig, gab es. Und das brachte auch gleich einen Haufen Neuerungen und besseres Kartenmaterial mit sich.
Aber es brachte auch einen Fehler wieder, der sporadisch bei dieser App immer wieder mal auftritt und verschwindet: Startet man die App und will eine Navigation beginnen, fragt das Ding den Benutzer nach dem Passwort seiner Apple-ID.
Und mit einem Update auf die Version 1.8.1 soll dieser Bug verschwinden.
Tut er aber nicht! Was machen deren Entwickler eigentlich? Testen die sowas auch mal, bevor sie es rausgeben? Schlimm genug, dass dieser Laden nicht in der Lage ist, sein Update in Form eines Diffs aufzuspielen! Jedes Mal muss der Anwender 1,8 Gigabyte(!) downloaden und überspielen. Wobei nicht mal die Einstellungen der App vernünftig ausgelagert werden, so dass man beide Versionen während des Updates parallel auf dem iPhone haben muss.
Auf einem Gerät mit 8 GB Speicher wird das in der Regel ganz schön eng. Man braucht doppelt so viel freien Platz, wie das Riesenupdate groß ist. Lustig… Was für Versager! Auf kleineren Geräten bedeutet das, dass man entweder all seine anderen Apps deaktiviert und löscht – am besten gleich noch die gesamte Mediathek – und dann updaten kann.
Oder man löscht den Navigator und spielt ihn neu auf. Um anschließend alle Einstellungen neu machen und alle InApp-Käufe neu aufspielen zu müssen.
Mein Tipp: Da das Update eh kompletter Schwachsinn ist und den Fehler nicht behebt, spart es Euch und wartet aufs Nächste. Vielleicht sollte man auch mal über einen Umstieg auf die Konkurrenz nachdenken?
Wie viel tausend Apps gibt es? Keine Ahnung, ist auch egal! Irgendwas fehlt doch immer noch. Sicher hat jeder iPhone-Besitzer mal gedacht: “Dafür müsste mal jemand ein App schreiben”.