Phonejunkie

Die besten App-Tipps für iPhone und iPad!


Archive for the ‘Lifestyle’


07.22

2011

Gutscheine App

warnung22.7.2011

Gutscheincodes für Onlineshops sind eine gute Sache. Man findet sie manchmal auf Flyern, in Anzeigen und Co.

Aber wenn man sie wirklich mal braucht, dann muss man sie suchen. Und dafür gibt es die sogenannten Gutscheinportale…

Und die sind in meinen Augen alle Scheißdreck!

 

Glaubst Du ernsthaft, dass das noch so läuft wie vor ein paar Jahren, wo gutmeinende Sammler solche Codes gesammelt und veröffentlich haben?

Pustekuchen!

Was die meisten dieser Gutscheinportale jetzt machen ist folgendes:
Sie registrieren sich bei Affiliatefirmen wie Affiliate.net, webmasterpro und ähnlichen. Dort suchen sie sich Werbeaktionen von Anbietern wie zalando, Tchibo und Konsorten raus. Jedes dadurch zustande kommende Geschäft bringt ihnen Prozente oder feste Umsatzbeteiligungen.

Dann veröffentlichen Sie kurze Beschreibungen dieser Aktionen auf ihrer Webseite und zeigen den Code fast nie wirklich direkt an, sondern man muss immer auf irgendwelche Links klicken. Und die – das haben wir ja gerade gelernt – bringen den Webseitenbetreibern bares Geld.

Nun gibt es die erste App, die dieses Konzept auch auf dem iPhone versucht. Und es hat mich interessiert, wie sie das umsetzen wollten. Denn schließlich gibt es ein massives Problem dabei: Kaum jemand nutzt wirklich das iPhone für Bestellungen im Onlineshop, weil das alles viel zu klein und unhandlich ist.

Also fällt die übliche Masche schon mal flach:
Code anbieten und auf einen Onlineshop verlinken, wobei man seinen Affiliatecode übergibt.

Die App “Gutscheine” der Zanias GmbH geht einen Weg, der aus einer Mischung aus “gut für den Benutzer” und “netter Versuch” beschreitet.

Denn in einigen Fällen wird der Code direkt bei der Beschreibung angezeigt. Hier ist also das Praktischste, am Computer den Shop aufzurufen, sich im iPhone den Code zu holen und ihm im PC einzutippen.

Doch in anderen Fällen wird’s dann dubios bis einfach nur doof.

Beispiel: Ein 100 Euro Gutschein für Expedia…

Man sieht eine kurze Beschreibung und soll auf ein Banner tippen. Daraufhin öffnet sich ein Emailfenster und jetzt kann man sich selbst einen Link zur Expediacodeseite bei gutscheinrabatt.eu schicken.

Die führt wiederum zu einem Affiliatelink und dann passiert bei mir beispielsweise folgendes:

  1. Es öffnet sich eine Seite von zanox-affiliate.de. Die wird gleich vom Programm HostsMan in der HOSTS-datei von Windows blockiert.
  2. Gleichzeitig überlegt das Firefox-Addon “Web of Trust” die Seite mit einer Warnung, die mich darauf hinweist, dass dieser Link nicht vertrauenswürdig ist.

 

Das passiert mir übrigens bei allen Affiliateseiten :-)

Fazit: Die direkt veröffentlichten Code kann ich – wenn sie wirklich gültig sind (was ich nicht getestet habe) – hier und da abtippen. Der Großteil der App ist für mich absolut nutzlos und – dank meiner Sicherheitseinstellungen – auch für ihren Anbieter.

05.18

2011

Facebook-App für das iPad

friendly18.5.2011

Auf vielfachen Wunsch werde ich hier nun auch iPad-Apps vorstellen…

Nee, Quatsch… nur deswegen, weil ich jetzt auch ein iPad habe und die testen kann.

Wie habe ich es letztens noch bei Facebook definiert: Ein iPad ist ein Gerät, mit dem man seinen Status bei Facebook posten kann, während man auf dem Klo sitzt.

Das ist praktisch, oder?

Noch praktischer wäre das bei meinen ersten iPad-Schritten gewesen, wenn es eine anständige App von Facebook dafür geben würde. Aber die gibt es tatsächlich nur für das iPhone und auf dem Pad sieht sie … nicht gut aus. (Um es vornehm auszudrücken.)

Also habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative begeben und wurde gleich zweimal fündig. Doch meine Wahl fiel auf Friendly Plus. Das Plus bedeutet hier, dass ich 79 Cent ausgegeben habe, weil mich das Programm überzeugte. Es gibt eine kostenlose Version. Die blendet dann Werbung ein.

Friendly zeichnet sich zuallererst mal dadurch aus, dass es tatsächlich für das iPad, dessen Größe und seine Möglichkeiten konzipiert wurde. Die App verwaltet mehrere Benutzer (fürs Familien-iPad) und unterstützt alle Optionen, die Facebook uns bietet. Fotoupload, Statusmeldungen, Chats, usw..

Die App ist deutschsprachig, intuitiv zu bedienen und überrascht mich derzeit immer noch durch verschiedene Features. Zum Beispiel lädt sie auf einen Tap die aktuelle Originalfacebookseite im Browser, um eventuelle Darstellungsfehler zu minimieren.

Ich halte Friendly für die App, an der sich ein vielleicht irgendwann mal kommendes “Original” von Facebook selbst, wird messen lassen müssen.

05.10

2011

Tagestipp: Palette.able – Passen die Farben zueinander?

palettable 10.5.2011

Der heutige Tagestipp kommt meiner Vorliebe für ebenso nützliche wie schräge Apps sehr entgegen.

Palette.able will nicht mehr und nicht weniger, als die Frage zu beantworten “Passen diese beiden Farben zueinander”?

Dabei geht es beispielsweise um die Farben von Kleidungsstücken, von Möbeln, Tapeten oder Accessoires. Passt dieses Kissen zu meiner Couch? Kann ich dieses T-Shirt zu einer Jeans tragen?

Und die Art, wie die App das klärt, ist einfach, aber effektiv. Der Anwender hat die Möglichkeit, entweder zwei Bilder zu schießen oder Bilder zu laden, dort dann Farben zu markieren und anschließend den Vergleich zu starten.

Als Ergebnis wird der Grad der Kompatibilität angezeigt – und auf Wunsch auch eine kurze Erklärung, warum etwas passt… oder eben auch nicht.

Die meisten Frauen haben dieses Feature im Kopf eingebaut. Die meisten Männer nicht ;-)

Derzeit ist Palette.able kostenlos. Sonst kostet es 1,59 Euro.

Palette.able bei iTunes

Tipps, Tricks und tagesaktuelle Hinweise erfährst Du am schnellsten auf unserer Facebook-Seite.

10.02

2009

iEphemeris lite

iephemIch gehöre zu den Leuten, die nachweislich empfindlich auf den Vollmond reagieren. Um festzustellen, wann Vollmond ist, brauche ich natürlich kein Programm. Dann habe ich nämlich Kopfschmerzen.

Aber zu wissen, wann der nächste Vollmond ist, das ist sehr nützlich für mich.

Aus diesem Grund mag ich das kostenlose App iEphemeris lite von Marco Piccone. Nach Eingabe der nötigen Ortsdaten zeigt es mir die nächsten Halb-, Neu- und Vollmonddaten an.

So kann ich mich darauf vorbereiten und weiß jetzt, wann ich mir besser gar keine Kinokarte vorbestelle.

Zum App im Appstore:
iEphemeris Lite - Marco Piccone

Pro-Version:
iEphemeris Pro - Marco Piccone

Zur Herstellerseite

 

.

10.02

2009

Flashlight – die iPhone-Taschenlampe

 led_light Eine richtig gute Taschenlampe für das iPhone, iPod Touch und iPad

Ich gehöre zu den Leuten, die schon früher ihr Handy bei verschiedenen Gelegenheiten als Taschenlampe benutzt haben. Und, hey, jetzt habe ich einen riesigen Touchscreen, der doch eigentlich zur Gänze beleuchtet werden kann – und zwar verdammt hell!

Das hat sich wohl auch John Haney gedacht, der Programmierer von Flashlight.

Er schuf dieses App, mit dem man sein Phone auf die schnelle als Leuchte nutzen kann. Und das nicht nur in blenden hellem weiß, sondern auch in jeder Menge anderer Farben – und das noch dimmbar.

Und das Beste… Flashlight ist gratis!

Update Februar 2011

Der vorliegende Artikel stammt vom Oktober 2009. damals hatte ich noch das iPhone 3 und als Taschenlampe gab es nur das Display.

Mittlerweile (mit dem iPhone 4) habe ich einige solcher Apps ausprobiert und dabei vor allem erst einmal auf folgende Eigenschaften geachtet

- kostenlos
- werbefrei
- kann LED und Display zum leuchten nutzen.

Und erstaunlicherweise fallen da viele Apps durch. Ich sehe nicht ein, Geld für eine Taschenlampenfunktion zu nutzen, die nichts anderes macht, als mit ein paar Schritte abzunehmen. Ich könnte ja auch die Kamera anschalten und dort den Blitz auf Dauerlicht stellen.

Doch es gibt eine Menge kostenloser Apps… doch erstaunlich viele davon nutzen nur die LED und nicht mehr das Display. Und viele davon schalten dann während der Nutzung noch Werbung ein…

Und aus diesem Grund ist das vorliegende Programm für mich immer noch die beste Taschenlampen-App!

Es gibt Werbung, aber nur im Konfigurationsbildschirm und den braucht man selten. Es nutzt die LED, aber auch das Display. Und letzteres ist gut, vielfältig und witzig konfigurierbar. Außer weiß und mehreren Farben können auch Muster, Bilder und Farbwechsel geschaltet werden.

Den Standardbildschirm seht Ihr oben. Da macht man die LED an oder aus, schaltet sie auf flackern oder in die SOS-Funktion und schließlich kann man die Taschenlampe auch nur mit gehaltenem Button “Manual” nutzen.

Wischt man aber über das Display, kann man es selbst zur Lampe machen.

Und das alles kostenlos und weitgehend werbefrei.

Zur Appseite bei iTunes:
Flashlight. - John Haney Software

Zur Webseite von John Haney