Phonejunkie

Die besten App-Tipps für iPhone und iPad!


Archive for the ‘Lifestyle’


02.02

2012

Ungefähr genau so um kurz vor zwei – Zeitschrift

zeitschriftEtwas ähnliches wie diese App habe ich vor längerer Zeit mal in einem amerikanischen Technoblog gesehen. Und schon damals hat es mich fasziniert.

Die Zeit nicht im langweiligen Stil von 13:58:45 Uhr anzuzeigen, sondern so, wie es ein Mensch zum anderen tut. "Kurz vor zwei" oder "Gleich zehn nach zwei"… Das hat Charme, kommt dem menschlichen Denken wesentlich näher und ist zudem witzig.

Die Schweizer Firma Heliosapps hat dieses Prinzip nun in eine sehr gut gestaltete Universalapp für iPhone, iPad und iPod Touch umgewandelt. Zurzeit ist die App für 0,79 Euro zu bekommen, sonst kostet sie 1,59 Euro (was ich ehrlich gesagt für den Gag etwas zu teuer finde).

Der Kurzname der App lautet "Zeitschrift". Der längere Name erinnert mich eher an das sprachgehemmte Genie Leonard da Quirm aus Terry Pratchetts Scheibenweltromanen:

Die Uhr die Zeit schreibt : ZEITschrift

zeitschrift2Ich kann nicht viel mit dem Feature der App anfangen, die Zeit auch auch Bayrisch, Österreichisch oder Schweizerisch anzuzeigen. Aber wie ich eingangs schon schrieb, geht es ja darum, die Zeit so anzuzeigen, wie man sie einem Menschen sagen würde. Da gehört ein Dialekt dazu.

Sowohl die Anzeige in schwarz auf weiß, wie auch das umgekehrte weiß auf schwarz sind sehr ansprechend.

Wer mag, kann auch noch stündlich einen Gong ertönen lassen.

Die Universal-App im Appstore:

Die Uhr die Zeit schreibt : ZEITschrift - Modulare Objekte GmbH

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11.13

2011

The Note – Notiz- und Aufgaben-Verwaltung

thenote2b06_Kategorien_bg-tableNovember 2011

Das iPhone und das iPad haben ja bereits einen "eingebauten" Notizblock. Und seit iOS 5 gibt es endlich auch eine Art Aufgabenplaner – die App Erinnerungen.

Parallel dazu gibt es im Appstore Dutzende, wenn nicht hunderte von Apps, die diese Aufgaben getrennt oder zusammen übernehmen wollen.

Da ist es nicht leicht das passende zu finden.

Zuallererst sollte man seine eigenen Bedürfnisse bzw. seinen Bedarf herausfinden.

Wenn diese Bedürfnisse umfangreich sind und ständig große Mengen von Notizen bzw. Aufgaben anfallen, dann ist die iPhone-App The Note genau das Richtige.

The Note gibt es in zwei Versionen. The Note Free Edition heißt die werbefinanzierte Ausgabe.

Wenn man nicht will, dass Werbeeinblendungen noch Internet-Traffic verursachen und  Platz wegnehmen, der entscheidet sich für The Note Pro. Diese Version kostet dann allerdings 3,99 Euro.

Dafür bekommt man jedoch eine Menge. The Note verwaltet Notizen, Aufgaben, Checklisten und Memos. Die App fügt Fotos, Videos, Sprachaufzeichnungen, Listenpunkte und Links hinzu und verknüpft mit Kategorien, Adressbuchkontakten, kartographierten Orten und Favoriten.

Zur Kennzeichnung von Dokumenten, Kategorien etc. bietet The Note mehr als 120 Icons.

Schön ist die wirklich intuitive Bedienung der Anwendung. Sobald man die ersten Schritte durchführt, führt die App den Erstbenutzer unaufdringlich durchs Programm.

Was mir besonders gut gefällt, ist ein Schutz der eingegebenen Daten durch eine frei wählbare PIN. Muss ja nicht jeder gleich all meine Notizen, Einfälle und Aufgabenplanungen sehen.

Womit The Note noch wirbt, ist das Prinzip des GTD (Getting Things Done). Ich kann damit ehrlich gesagt nix anfangen. Das ist mir zu psychoreligiös. Aber wer das mag und sogar für gut befindet, für den wird es ein weiteres Argument für diese App sein.

Was mir fehlt, ist die Synchronisation mit den Todos aus dem Google-Kalender. Und außerdem hätte ich die App gerne als universale Anwendung für iPhone und iPad. Aber gerade in diesem Genre ist es ja auch beliebt, die Apps für iPad und iPhone getrennt zu vermarkten – und doppelt zu kassieren. Da The Note leider auch keinerlei Backupfunktion einer Cloud nutzt, macht das derzeit wenig Sinn. Lassen wir uns überraschen, was da noch kommt.

The Note PRO im Appstore

The Note. PRO Edition - j.media intelligence UG

The Note Free im Appstore

The Note. FREE Edition - j.media intelligence UG

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10.11

2011

Facebook fürs iPad ist endlich da!

fbneu11. Oktober 22011

Unverständlich lange hat’s gedauert, doch jetzt ist es endlich da: Facebook für das iPad!

Und es ist gut geworden… Nee, wirklich.

Wer die App vom iPhone kennt, wird sich sofort zurechtfinden. Aber auch ohne Vorkenntnisse erschließt sich sofort, wie es zu bedienen ist.

Die Normalansicht zeigt links eine breite Spalte für die Neuigkeiten und rechts daneben die Freunde, die online sind.

Oben befindet sich ein kleines Icon für das Menü und sobald das (links aufklappt), präsentiert es uns alle Menüpunkte, die man sonst im Browser auch hat.

Betreibt man z.B. eine eigene Facebookseite, wie etwa http://www.facebook.com/Phonejunkie.de, dann wird die dort auch im Menü angezeigt und kann in der App administriert werden.

Links und Bilder öffnen sich in einem internen Browserfenster und praktischerweise besteht dort gleich die Option, diese Links zu teilen oder auch nur einfach die URL zu kopieren.

Insgesamt ist die App sehr gut gelungen und disqualifiziert alle Spezialapps, die es bislang zu diesem Zweck gab. Sie ist einfach besser…

da es sich um eine Universal-App handelt, also um eine App die sowohl für iPhone wie iPad geeignet ist, gibt es die neuen Features wie das Seitenmenü, auch auf dem iPhone.

Mir gefällts…

Facebook für das iPad und iPhone im Appstore

Facebook - Facebook, Inc.

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09.10

2011

Vorsicht, AroundMe schnüffelt!

aroundSeptember 2011

AroundMe ist eine App für iPhone und iPad, die nützlich ist, wenn man in seiner Umgebung etwas finden will. Ich persönlich ziehe Qype vor. Schon deswegen, weil ich dort auch auf Bewertungen anderer Benutzer zurückgreifen kann.

Eher zufällig entdeckte ich nun, dass in der App die Schnüffelei gleich voreingestellt ist. Was der Benutzer mit der App macht. Wo er sich befindet und wonach er sucht, wird gleich an den Hersteller übertragen.

Begründet wird das mit Entscheidungen hinsichtlich den Entwicklung. Ob das so überhaupt zulässig ist, bezweifle ich sehr stark. Man denke nur an das Datenschutzfiasko von Apple, die lediglich auf dem eigenen gerät ein Wifi-Profil anlegten, was ihnen teilweise sogar Klagen einbrachte.

Ich möchte gerne wissen, was die mit meinem Nutzerverhalten machen.

“War in Hamburg, hat dort gezielt nach asiatischen und amerikanischen Restaurants gesucht. Später nach einem Cafe…”

Wenn das genügend machen, kann man Werbekunden doch gezielt Umgebungswerbung verticken.

Zum Glück kann man das ausschalten. Unter “Einstellungen” findet man recht weit unten den Punkt “Statistiken”. Darunter versteckt sich die Option, die Statistiken an die Firma zu senden. Zumindest behaupten die das dort. Ich weiß nicht, inwieweit ich denen noch traue…

Die effektivste Möglichkeit, das auszuschalten:

AroundMe löschen, Qype installieren.

Qype im Appstore:

Qype - Qype GmbH

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08.16

2011

Snapseed – die geniale Fotobearbeitung

snapseedAugust 2011

Es gibt zahlreiche Apps, mit denen man Fotos nachbearbeiten kann. Sie bieten teilweise auch nette Funktionen, sind aber meist “Ein-Button-Lösungen”, ohne jede Möglichkeit der Nachbearbeitung. Sie laden oder machen ein Foto und dann kann man auswählen, mit welchem vorbereiteten Effekt man das Bild gerne versehen möchte.

Snapseed bietet natürlich auch mehrere Ein-Klick-Optionen, doch seine Stärke liegt in der Feinabstimmung der einzelnen Schritte.

Die Universal-App (läuft auf iPhone, iPad und iPod Touch) kommt mit zahlreichen Filtern, wie etwa einem HDR-ähnlichen “Dramaeffekt”, tollen Effekten um die Bilder in schwarz-weiß nachzubearbeiten oder sie mit Alterungseffekten zu versehen.

Sie bietet auch Fokuseffekte, mit denen der Anwender teile seines Bilder schärfer darstellen und somit einen Tilt-Shift-Effekt nachahmen kann.

Doch neben den ganzen Effekten gibt es auch Funktionen zur Nachbearbeitung der Bildqualität, zum schneiden, ausrichten und drehen.

Die fertigen Werke lassen sich auf Facebook und Flickr veröffentlichen, drucken und per Email versenden… und natürlich auch speichern.

Im Gegensatz zu vielen anderen Fotobearbeitungen ist Snapseed nicht kostenlos.

Das es sich, wie gesagt, um eine Universal-App handelt, arbeitet sie auf iPad, iPhone und iPod Touch. Wegen der Bildschirmgröße ist die Arbeit auf dem iPad natürlich am effektivesten und einfachsten, aber auch auf den beiden anderen Geräten ist Snapseed gut zu bedienen.

Hier mal ein Beispiel des Dramaeffekts – Aufwand gut 15 Sekunden

Snapseed im Appstore
Snapseed - Nik Software, Inc.

snappseedstart snapseedfertig
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08.09

2011

Google+ auf iPhone und iPad

googleplus9.8.2011

Google plus (geschrieben Google+) existiert noch gar nicht so lange und hat sich schon als kräftige Konkurrenz zu Facebook etabliert. Wer das neue “Soziale Netzwerk” ausprobieren will, konnte das sehr schnell auch auf dem iPhone tun.

Alle wichtigen Funktionen, inklusive Einchecken an einem Ort, Fotoupload und Verfolgen des News-Streams klappen sehr gut.

Doch ein großes Manko gab es – sozusagen eine Wiederholung des Facebookfluchs: Es gab keine App fürs iPad!

Eins gleich vorab: Die gibt es immer noch nicht! Doch mittlerweile können iPad-Besitzer wenigstens die iPhone-App (die übrigens auch auf dem iPod läuft) im App-Store finden und installieren.

Das Ergebnis ist dann eine iPhone-App, die man vergrößert darstellen kann. dadurch wird alles etwas undeutlicher sichtbar, aber zumindest benutzbar. Vermutlich dauert es auch nicht mehr so lange wie bei Facebook, bis dann endlich eine richtig angepasste App kommt.

Google+App im Appstore

Google+ - Google

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07.22

2011

Gutscheine App

warnung22.7.2011

Gutscheincodes für Onlineshops sind eine gute Sache. Man findet sie manchmal auf Flyern, in Anzeigen und Co.

Aber wenn man sie wirklich mal braucht, dann muss man sie suchen. Und dafür gibt es die sogenannten Gutscheinportale…

Und die sind in meinen Augen alle Scheißdreck!

 

Glaubst Du ernsthaft, dass das noch so läuft wie vor ein paar Jahren, wo gutmeinende Sammler solche Codes gesammelt und veröffentlich haben?

Pustekuchen!

Was die meisten dieser Gutscheinportale jetzt machen ist folgendes:
Sie registrieren sich bei Affiliatefirmen wie Affiliate.net, webmasterpro und ähnlichen. Dort suchen sie sich Werbeaktionen von Anbietern wie zalando, Tchibo und Konsorten raus. Jedes dadurch zustande kommende Geschäft bringt ihnen Prozente oder feste Umsatzbeteiligungen.

Dann veröffentlichen Sie kurze Beschreibungen dieser Aktionen auf ihrer Webseite und zeigen den Code fast nie wirklich direkt an, sondern man muss immer auf irgendwelche Links klicken. Und die – das haben wir ja gerade gelernt – bringen den Webseitenbetreibern bares Geld.

Nun gibt es die erste App, die dieses Konzept auch auf dem iPhone versucht. Und es hat mich interessiert, wie sie das umsetzen wollten. Denn schließlich gibt es ein massives Problem dabei: Kaum jemand nutzt wirklich das iPhone für Bestellungen im Onlineshop, weil das alles viel zu klein und unhandlich ist.

Also fällt die übliche Masche schon mal flach:
Code anbieten und auf einen Onlineshop verlinken, wobei man seinen Affiliatecode übergibt.

Die App “Gutscheine” der Zanias GmbH geht einen Weg, der aus einer Mischung aus “gut für den Benutzer” und “netter Versuch” beschreitet.

Denn in einigen Fällen wird der Code direkt bei der Beschreibung angezeigt. Hier ist also das Praktischste, am Computer den Shop aufzurufen, sich im iPhone den Code zu holen und ihm im PC einzutippen.

Doch in anderen Fällen wird’s dann dubios bis einfach nur doof.

Beispiel: Ein 100 Euro Gutschein für Expedia…

Man sieht eine kurze Beschreibung und soll auf ein Banner tippen. Daraufhin öffnet sich ein Emailfenster und jetzt kann man sich selbst einen Link zur Expediacodeseite bei gutscheinrabatt.eu schicken.

Die führt wiederum zu einem Affiliatelink und dann passiert bei mir beispielsweise folgendes:

  1. Es öffnet sich eine Seite von zanox-affiliate.de. Die wird gleich vom Programm HostsMan in der HOSTS-datei von Windows blockiert.
  2. Gleichzeitig überlegt das Firefox-Addon “Web of Trust” die Seite mit einer Warnung, die mich darauf hinweist, dass dieser Link nicht vertrauenswürdig ist.

 

Das passiert mir übrigens bei allen Affiliateseiten :-)

Fazit: Die direkt veröffentlichten Code kann ich – wenn sie wirklich gültig sind (was ich nicht getestet habe) – hier und da abtippen. Der Großteil der App ist für mich absolut nutzlos und – dank meiner Sicherheitseinstellungen – auch für ihren Anbieter.

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