Phonejunkie

Die besten App-Tipps für iPhone und iPad!


Archive for the ‘Kamera’


04.12

2012

AfterFocus – Mach das iPhone zur Spiegelreflexkamera!

afterfocusOK, natürlich verwandelt die App AfterFocus ein iPhone nicht in eine Spiegelreflexkamera. Wie auch?

Aber ein ganz bestimmter Effekt dieser professionellen Kameras bringt es uns ins Handy: Den scharfen Bildfokus bei unscharfem Hintergrund.

Wir kennen alle diese Bilder: Der unwichtige Hintergrund ist verschwommen, doch auf ein ganz bestimmtes Motiv konzentriert sich alles. Es ist scharf hervorgehoben, tritt fast aus dem Bild.

Das iPhone hat eine relativ flache Darstellungsweise. Vorder- und Hintergrund erscheinen gleichermaßen scharf. Es findet kaum ein echter Focus statt. Und wenn, dann ebenfalls nur mit speziellen Kameraapps.

FotoDoch die App AfterFocus bearbeitet auf einfachste Weise vorhandene Bilder sowie solche, die man mit der App aufnimmt. Dazu reicht es, zuerst mit dem Finger den ungefähren Bereich zu markieren, der später scharf sein soll. Danach markiert man den Hintergrundbereich.

Die App erstellt daraus eine Maske und meist kann man jetzt schon ohne weitere Nachkontrolle das Ergebnis betrachten.

Für 79 Cent bekommt man hier eine App, die auch unbedarften Fotografen zu tollen Fotos verhelfen kann. Eine nette Palette weiterer Fotofilter verhilft dem (Zwischen-)Ergebnis noch zu interessanten Effekten.

Abgerundet wird die App durch die Option, die fertigen Bilder noch mit zahlreichen Socialmediadiensten zu teilen.

Voraussetzung für die App ist mindestens ein iPhone 3GS oder ein iPod Touch der 3. Generation.

AfterFocus im Appstore

03.03

2012

Cinemagram – Magische, bewegliche Bilder

März 2012

Als ich diese App entdeckte, war ich sofort fasziniert. Den Effekt hatte ich vor längerer Zeit bereits schon mal gesehen und mich immer gefragt, wie man diesen tollen Trick hinbekommt.

Cinemagram zeigt uns nun, dass das eigentlich gar nicht so schwer ist.

Der Trick besteht darin (wie man an diesem Beispiel an dem “Beinfehler” im unteren Bildteil sieht) erste ein Video zu drehen und dann jenen Teil des Bildausschnitts zu maskieren, der sich später bewegen soll.

Anschließend wird das Bild in ein “animiertes GIF” umgewandelt, bei dem die Zeit eingefroren zu sein scheint… bis auf den vorher ausgewählten Bildausschnitt.

Dazu muss man natürlich ein paar Regeln beachten.Der Videoclip sollte eine Länge von etwa 2-3 Sekunden nicht überschreiten. Und Du musst das iPhone still halten!

Richtet man sich danach, ist eigentlich alles ganz einfach. Zuerst filmt man das gewünschte Motiv. Dann markiert man mit dem Finger den gewünschten Bereich – der sich später bewegen soll.

Anschließend kann man noch ein paar Farbfilter verwenden, die aus der Vorlage z.B. ein nettes 70er Jahre-Bild mit Rotstich machen.

Und abschließend speichert man sein Werk. Nun besteht die Möglichkeit, es direkt aus der App bei Facebook, Tumblr oder Twitter zu posten.

Um das Bild vom iPhone auf den PC zu bringen, nutzt Cinemagram die Email. was ohnehin die einfachste Möglichkeit ist, Bilder vom Handy zu exportieren.

Cinemagram kostet 1,59 Euro, aber wer diese Art von Bildern ebenso interessant findet wie ich, für den ist das ein Spottpreis. Die App läuft ab dem iPhone 3GS und in einer kleinen Ansicht auch auf dem iPad sowie auf dem iPod Touch der 4. Generation.

Cinemagram bei iTunes

Ein paar Onlinebeispiele

 

02.12

2012

Hope Poster Photo Filter

hopeposterEine tolle Universal-App (für iPhone und iPad) ist derzeit kostenlos zu haben. Doch sie lohnt sich sogar, wenn sie wieder Geld kostet.

Aus der Zeit des Wahlkampfes des späteren Präsidenten Obama kennen wir die "Hope Poster". Tolle Bilder mit blauen und roten Flächen und Schatten.

Es ist relativ einfach, solche Bilder selbst aus eigenen Vorlagen herzustellen und es gibt sogar einige Apps dafür. Doch ich habe noch keine gesehen, die gleich 9 verschiedene Farbkombinationen bietet, die außerdem noch manipulierbar sind. Und dann ist es noch eine Universal-App – funktioniert also auf iPad und iPhone.

hopestylesDas Herstellen eigener Poster ist eine Sache von wenigen Klicks. Erst ein Bild aus den eignen Fotoalben auswählen, Filter setzen, Text dazu schreiben, fertig. Und wer will, kann das fertige Produkt gleich bei Facebook oder Twitter hochladen bzw. per Email versenden.

Nett wäre, wenn man mit der App auch noch Fotos machen könnte, aber das geht leider nicht.

Download bei iTunes für iPad und iPhone

HOPE Poster Photo Filter - 3DTOPO Inc.

08.20

2011

SD-Karten-Probleme mit dem Camera Connection Kit

cckAugust 2011

Das Camera Connection Kit von Apple bietet eine sehr gute und praktische Lösung, um Fotos von der Kamera oder eine SD-Karte ins iPad oder iPhone zu transferieren. Praktischerweise funktioniert das auch sehr gut zwischen diesen Geräten.

Das CCK besteht aus zwei Teilen. beiden ist ein “Stecker” gemeinsam, mit dem man sie ins iPad oder iPhone steckt. Eins hat eine Schnittstelle für ein USB-Kabel. Das ist dazu gedacht, um eine Kamera mit seinem Applegerät zu verbinden.

Man kann es aber auch dazu nutzen, um einige (nicht alle) USB-Tastaturen, Mikrofone und anderes USB-Zubehör anzuschließen.

Das andere Teil besitzt einen Schlitz, in den es eine SD-Karte aufnehmen kann.

Während in der Regel der direkte Kameraimport sehr gut funktioniert, macht diese SD-Kartenerweiterung manchmal Probleme.

Und diese Probleme haben einen Grund… wie ich aber erst selbst rausfinden musste.

Um es auf den Punkt zu bringen: Apple erwartet in der obersten Ebene des Speichermediums einen Ordner namens DCIM.

Das ist bei allen Kameras der Fall und das trifft auch zu, wenn man die SD-Karte aus der Kamera holt und sie ins CCK steckt.

Wenn man aber eine SD-Karte lediglich als Transportmedium benutzt, funktioniert das nicht. Wenn man also die SD-Karte in den PC steckt, seinen Ordner “Urlaub 2011″ draufkopiert und das Teil dann mit dem iPad synchronisieren will, geht das in die Hose!

Sobald sich aber das Album in einem Ordner namens DCIM befindet, der als einziger Ordner im Hauptverzeichnis der Karte steht, dann klappt das.

Probiert’s aus!

08.16

2011

Snapseed – die geniale Fotobearbeitung

snapseedAugust 2011

Es gibt zahlreiche Apps, mit denen man Fotos nachbearbeiten kann. Sie bieten teilweise auch nette Funktionen, sind aber meist “Ein-Button-Lösungen”, ohne jede Möglichkeit der Nachbearbeitung. Sie laden oder machen ein Foto und dann kann man auswählen, mit welchem vorbereiteten Effekt man das Bild gerne versehen möchte.

Snapseed bietet natürlich auch mehrere Ein-Klick-Optionen, doch seine Stärke liegt in der Feinabstimmung der einzelnen Schritte.

Die Universal-App (läuft auf iPhone, iPad und iPod Touch) kommt mit zahlreichen Filtern, wie etwa einem HDR-ähnlichen “Dramaeffekt”, tollen Effekten um die Bilder in schwarz-weiß nachzubearbeiten oder sie mit Alterungseffekten zu versehen.

Sie bietet auch Fokuseffekte, mit denen der Anwender teile seines Bilder schärfer darstellen und somit einen Tilt-Shift-Effekt nachahmen kann.

Doch neben den ganzen Effekten gibt es auch Funktionen zur Nachbearbeitung der Bildqualität, zum schneiden, ausrichten und drehen.

Die fertigen Werke lassen sich auf Facebook und Flickr veröffentlichen, drucken und per Email versenden… und natürlich auch speichern.

Im Gegensatz zu vielen anderen Fotobearbeitungen ist Snapseed nicht kostenlos.

Das es sich, wie gesagt, um eine Universal-App handelt, arbeitet sie auf iPad, iPhone und iPod Touch. Wegen der Bildschirmgröße ist die Arbeit auf dem iPad natürlich am effektivesten und einfachsten, aber auch auf den beiden anderen Geräten ist Snapseed gut zu bedienen.

Hier mal ein Beispiel des Dramaeffekts – Aufwand gut 15 Sekunden

Snapseed im Appstore
Snapseed - Nik Software, Inc.

snappseedstart snapseedfertig
05.10

2011

Tagestipp: Palette.able – Passen die Farben zueinander?

palettable 10.5.2011

Der heutige Tagestipp kommt meiner Vorliebe für ebenso nützliche wie schräge Apps sehr entgegen.

Palette.able will nicht mehr und nicht weniger, als die Frage zu beantworten “Passen diese beiden Farben zueinander”?

Dabei geht es beispielsweise um die Farben von Kleidungsstücken, von Möbeln, Tapeten oder Accessoires. Passt dieses Kissen zu meiner Couch? Kann ich dieses T-Shirt zu einer Jeans tragen?

Und die Art, wie die App das klärt, ist einfach, aber effektiv. Der Anwender hat die Möglichkeit, entweder zwei Bilder zu schießen oder Bilder zu laden, dort dann Farben zu markieren und anschließend den Vergleich zu starten.

Als Ergebnis wird der Grad der Kompatibilität angezeigt – und auf Wunsch auch eine kurze Erklärung, warum etwas passt… oder eben auch nicht.

Die meisten Frauen haben dieses Feature im Kopf eingebaut. Die meisten Männer nicht ;-)

Derzeit ist Palette.able kostenlos. Sonst kostet es 1,59 Euro.

Palette.able bei iTunes

Tipps, Tricks und tagesaktuelle Hinweise erfährst Du am schnellsten auf unserer Facebook-Seite.

05.08

2011

Wifi Photo Transfer

wififoto2 8.5.2011

Wenn ich ein Foto vom iPhone auf meinen Computer bekommen will, dann gibt es dafür verschiedene Optionen.

Ich kann mir das Foto per Email zusenden.

Ich kann das Kabel anschließen und es über den Windows Explorer auslesen… oder über iTunes.

Ich kann aber auch, wenn ich das richtige Werkzeug habe, die Bilder über das Wifi-Netz transferieren, in dem ich mich gerade befinde.

Das richtige Werkzeug ist eine App (für iPhone, iPad und iPod Touch) heißt in diesem Fall Wifi Photo Transfer. Es ist kostenlos und einfach zu bedienen.

wififoto Alles was ich noch brauche ist ein WLAN-netz, in dem sich mein Gerät befindet sowie ein Browser auf einem Computer des Netzwerks.

Dann kann ich nämlich im Browser eine lokale Adresse angeben und alle Bilder meines Albums im Browser betrachten. Und nicht nur das! Sie stehen zum Download als ZIP-Archiv bereit (jeweils 100 Bilder) und ich darf sie in verschiedenen Auflösungen downloaden.

Einfacher geht’s wohl nicht.

Wifi Photo Transfer bei iTunes