Phonejunkie

Die besten App-Tipps für iPhone und iPad!


Archive for the ‘iPad’


03.03

2012

Cinemagram – Magische, bewegliche Bilder

März 2012

Als ich diese App entdeckte, war ich sofort fasziniert. Den Effekt hatte ich vor längerer Zeit bereits schon mal gesehen und mich immer gefragt, wie man diesen tollen Trick hinbekommt.

Cinemagram zeigt uns nun, dass das eigentlich gar nicht so schwer ist.

Der Trick besteht darin (wie man an diesem Beispiel an dem “Beinfehler” im unteren Bildteil sieht) erste ein Video zu drehen und dann jenen Teil des Bildausschnitts zu maskieren, der sich später bewegen soll.

Anschließend wird das Bild in ein “animiertes GIF” umgewandelt, bei dem die Zeit eingefroren zu sein scheint… bis auf den vorher ausgewählten Bildausschnitt.

Dazu muss man natürlich ein paar Regeln beachten.Der Videoclip sollte eine Länge von etwa 2-3 Sekunden nicht überschreiten. Und Du musst das iPhone still halten!

Richtet man sich danach, ist eigentlich alles ganz einfach. Zuerst filmt man das gewünschte Motiv. Dann markiert man mit dem Finger den gewünschten Bereich – der sich später bewegen soll.

Anschließend kann man noch ein paar Farbfilter verwenden, die aus der Vorlage z.B. ein nettes 70er Jahre-Bild mit Rotstich machen.

Und abschließend speichert man sein Werk. Nun besteht die Möglichkeit, es direkt aus der App bei Facebook, Tumblr oder Twitter zu posten.

Um das Bild vom iPhone auf den PC zu bringen, nutzt Cinemagram die Email. was ohnehin die einfachste Möglichkeit ist, Bilder vom Handy zu exportieren.

Cinemagram kostet 1,59 Euro, aber wer diese Art von Bildern ebenso interessant findet wie ich, für den ist das ein Spottpreis. Die App läuft ab dem iPhone 3GS und in einer kleinen Ansicht auch auf dem iPad sowie auf dem iPod Touch der 4. Generation.

Cinemagram bei iTunes

Ein paar Onlinebeispiele

 

02.22

2012

Rätselwelt für Tüftler – The Tiny Bang Story

tinybangstory8Um mich zu reizen, müssen Spiele mehr bieten als Explosionen, verärgerte Vögel oder virtuelle Autorennen. Abgesehen von einem ungewöhnlichen Umfeld sollten Spiele mich auch mit einer Spielidee herausfordern, die meinen Verstand kitzelt.

Warum soll ich Auto fahren in einer 1:1 nachgebauten Stadt? Wenn ich das wollte, würde ich mit einem Auto in die reale Stadt fahren.

Insofern machen die Schöpfer von "The Tiny Bang Story" bei mir alles richtig. Und sicher auch bei vielen anderen…

Das Spiel ist ausschließlich für das iPad konzipiert und das liegt sicher auch daran, dass die komplexen Welten sowie die Steuerung eine gewisse Mindestgröße der Darstellung voraussetzen.

Ungewöhnlich an dem Spiel ist, dass es keine lange Einführung gibt. Keinen Hinweis, worauf man sich einstellen muss. Keine langen Hilfeseiten. Keine Vorgeschichte…

Der Spieler startet direkt im Geschehen. er steht in einer, komplett liebevoll von Hand gemalten, Welt und kann erst einmal nur ziellos mit dem Finger herumtippen. Dadurch öffnet er kleine Klappen, Tore und Türen und kann anfangen, gewisse Gegenstände zu sammeln.

Während des Spiels entwickelt sich erst Stück für Stück, was der Spieler tun muss und welchen Herausforderungen er sich zu stellen hat.

Tipp!

Wenn man sehr verzweifelt ist, helfen die Fliegen!

Wie? Ganz einfach… ständig schwirren blaue Fliegen in der Gegend rum. Tippt man sie an, dann verschwinden sie zu einem Icon rechts oben und dieses färbt sich langsam blau. Ist es ganz blau, kann man es antippen und dann schwirrt eine kleine rote Fliege herunter und umkreist eine Stelle, wo sich etwas wichtiges befindet.

Mich hat The Tiny Bang Story manchmal geärgert, aber trotzdem bleibe ich weiter am Ball. Mit einem Preis von 2,39 Euro ist es für eine App "teuer"… aber mal ehrlich: Das ist billiger als ein Bier in einer Kneipe und das für ein Spiel, das einen Stunden und Tage fesseln kann.

Also los! Auf in eine Welt der Baumhäuser, Zwerge und seltsamen Gestalten. Löst Rätsel, baut Maschinen und Eisenbahnen zusammen und strengt mal wieder den Kopf an – nicht den Ballerfinger.

Hier der Link zu The Tiny Bang Story bei iTunes.

02.12

2012

Hope Poster Photo Filter

hopeposterEine tolle Universal-App (für iPhone und iPad) ist derzeit kostenlos zu haben. Doch sie lohnt sich sogar, wenn sie wieder Geld kostet.

Aus der Zeit des Wahlkampfes des späteren Präsidenten Obama kennen wir die "Hope Poster". Tolle Bilder mit blauen und roten Flächen und Schatten.

Es ist relativ einfach, solche Bilder selbst aus eigenen Vorlagen herzustellen und es gibt sogar einige Apps dafür. Doch ich habe noch keine gesehen, die gleich 9 verschiedene Farbkombinationen bietet, die außerdem noch manipulierbar sind. Und dann ist es noch eine Universal-App – funktioniert also auf iPad und iPhone.

hopestylesDas Herstellen eigener Poster ist eine Sache von wenigen Klicks. Erst ein Bild aus den eignen Fotoalben auswählen, Filter setzen, Text dazu schreiben, fertig. Und wer will, kann das fertige Produkt gleich bei Facebook oder Twitter hochladen bzw. per Email versenden.

Nett wäre, wenn man mit der App auch noch Fotos machen könnte, aber das geht leider nicht.

Download bei iTunes für iPad und iPhone

HOPE Poster Photo Filter - 3DTOPO Inc.

10.22

2011

Sicherheitsproblem mit iOS 5 und iPad 2!

Oktober 2011

Der Oktober hat uns iOS 5 gebracht und mit ihm auch viele praktische Neuerungen.

iOS 5 hat uns aber auch ein massives Sicherheitsproblem im Zusammenhang mit dem iPad 2 gebracht!

Die Passwortsperre kann innerhalb von Sekunden mit einem einfachen Trick ausgehebelt werden. Und dann hat der Eindringling zumindest Zugang auf die zuletzt geöffnete Anwendung. Im Falle der Mailapplikation kann er dann beispielsweise alle Mails lesen und sogar neue versenden.

War zuletzt keine App geöffnet, dann ist das Risiko nach wie vor gering. Dann sieht er lediglich, welche Apps man installiert hat, kann sie aber nicht starten…

Und so knackt man die Codesperre beim iPad 2

Voraussetzung ist, dass das iPad entweder ein "Smart Cover" hat, oder man hat einen kleinen Magneten dabei.

  1. Wir öffnen das Smart Cover. Nun werden wir zum Entsperren des Gerätes aufgefordert.
  2. Wir entsperren nicht, sondern drücken den Knopf oben am iPad so lange, bis der Bildschirm mit dem Slider zum Ausschalten erscheint.
  3. Jetzt schließen wir das Smart Cover.
  4. Wir öffnen es wieder und schalten nach wie vor nicht ab, sondern drücken auf den unteren Button, "Abbrechen".
  5. Bingo! Das war’s. Wir befinden uns in der zuletzt geöffneten App.

Ich bin gespannt, wann Apple dieses Sicherheitsloch schließt.

Sicherheitstipp:

Entweder immer alle Apps schließen…

…oder die Smart Coverfunktion unter den Einstellungen deaktivieren und das iPad immer mit dem Button sperren.

10.15

2011

Speicher bei iPad und iPhone säubern

sysactOktober 2011

iPad und Co haben keine Festplatte, die ab und zu defragmentiert werden muss. Hier wird alles im RAM-Speicher abgelegt. Und da bleibt es auch liegen. Auch wenn sich z.B: ein Programm (aka App) aufgehängt hat.

Wie man Apps schließt und Speicher endgültig wieder freiräumt, habe ich ja bereits ausgeführt. Noch einfacher ist es tatsächlich, den Hauptspeicher, das Gehirn seines Gerätes wieder zu reinigen.

Zuerst drückt man dazu lange den oberen Knopf. Ganz so, als wolle man das Gerät ausschalten.

Daraufhin erscheint der Bildschirm mit zwei Auswahlmöglichkeiten. Oben der "Slider", mit dem man ausschalten kann. Unten der Button zum Abbrechen.

Keine der beiden Möglichkeiten wähle ich jetzt aus. Statt dessen drücke ich etwa 5 Sekunden nur auf den Home-Button. Nur auf den. Es wird nichts gleichzeitig gedrückt!

Daraufhin verschwindet nach kurzer Zeit der Endebildschirm und das RAM ist gereinigt. Man kann so etwas leicht mit einer App wie etwa "SYS Activity Manager für Speicher, Vorgänge, Datenträger, Akku & Netzwerk" prüfen.

SYS Activity Manager bei iTunes

SYS Activity Manager für Speicher, Vorgänge, Datenträger, Akku & Netzwerk - Appsware

10.11

2011

Facebook fürs iPad ist endlich da!

fbneu11. Oktober 22011

Unverständlich lange hat’s gedauert, doch jetzt ist es endlich da: Facebook für das iPad!

Und es ist gut geworden… Nee, wirklich.

Wer die App vom iPhone kennt, wird sich sofort zurechtfinden. Aber auch ohne Vorkenntnisse erschließt sich sofort, wie es zu bedienen ist.

Die Normalansicht zeigt links eine breite Spalte für die Neuigkeiten und rechts daneben die Freunde, die online sind.

Oben befindet sich ein kleines Icon für das Menü und sobald das (links aufklappt), präsentiert es uns alle Menüpunkte, die man sonst im Browser auch hat.

Betreibt man z.B. eine eigene Facebookseite, wie etwa http://www.facebook.com/Phonejunkie.de, dann wird die dort auch im Menü angezeigt und kann in der App administriert werden.

Links und Bilder öffnen sich in einem internen Browserfenster und praktischerweise besteht dort gleich die Option, diese Links zu teilen oder auch nur einfach die URL zu kopieren.

Insgesamt ist die App sehr gut gelungen und disqualifiziert alle Spezialapps, die es bislang zu diesem Zweck gab. Sie ist einfach besser…

da es sich um eine Universal-App handelt, also um eine App die sowohl für iPhone wie iPad geeignet ist, gibt es die neuen Features wie das Seitenmenü, auch auf dem iPhone.

Mir gefällts…

Facebook für das iPad und iPhone im Appstore

Facebook - Facebook, Inc.

10.07

2011

MyContactsKeeper gratis

mycontactskeeper7.10.2011

Nicht jeder hat ein Googlemailkonto und nicht jeder synchronisiert seine Kontakte mit Google. Und wenn es beim iPhone mal zu Datenverlusten kommt, dann ist eigentlich nichts schlimmer als der Verlust von Kontakten.

Seine Apps kann man erneut downloaden. Die Musik hat man sicher noch auf irgendeiner Festplatte. Aber die Telefonnummer der scharfen Bekanntschaft von gestern Abend… die ist dann futsch.

Zugegeben, so ganz ohne Internet kommt MyContactsKeeper nicht aus. Doch ist das sichern und zurückholen der Kontakte dafür ein Kinderspiel.

Und gratis ist es derzeit auch noch.

MyContactsKeeper benutzt den kostenlosen Service DropBox  zum Speichern der Kontakte. Dropbox bietet jedem kostenlos 2 Gigabyte Internetspeicherplatz, den man zudem praktisch mit dem eigenen Computer verbinden kann.

Ich habe z.B. meinen gesamten Dokumentenordner damit verknüpft und immer wenn ich in Word etwas neues schreibe, wird es automatisch auch verschlüsselt und gesichert im Internet gespeichert. Festplattenschäden machen mir keine Angst mehr.

MyContactsKeeper speichert alle Kontakte einzeln und nach der Synchronisierung hat man sie also nicht nur im Internet gesichert, sondern auch noch auf dem heimischen PC.

Schnell, einfach, unkompliziert – so mag ich das!

Die App arbeitet mit iPhone, iPad und iPod Touch

MyContactsKeeper  im Appstore:

MyContactsKeeper - Mohamed Ahmed