2011
Navigon MobileNavigator 2.0
Seit meinem ersten iPhone und seit es die Navigationsapp von Navigon gibt, bin ich ein Fan dieses Navigationssystems.
Die gute Führung, die umfangreichen Karten und die einfache Bedienung gefielen mir.
Dann kamen die Updates. Die verdammte App ist/war 2 Gigabyte(!) groß. Auf meinem iPhone 3 nahm sie als bereits ein Viertel des vorhandenen Platzes ein – und das bei jedem Update wieder!
Das ging so weit, dass ich die App vor jedem Update vom Handy löschen musste, da sie sonst nicht genügend Platz für ein Update hatte – das jedes mal auch wieder komplette 2 GB brauchte.
Das ist nun zum Glück vorbei! Ab der aktuellen Version 2.0 der App hat das eigentliche Programm nur noch einem Umfang von etwa 45 MB. Die jeweils benötigten Karten werden erst bei Bedarf aus dem Internet geladen.
Grundsätzlich ist das eine Verbesserung. Vorausgesetzt, man denkt an alle Eventualitäten.
Ich werde die Karten vom Weißrussland, Mazedonien und ähnlichen Ländern vermutlich nie brauchen. Aber wenn ich jemanden in Aachen besuche, kann es vorkommen, dass ich mal eben nach Belgien rüberfahre. Daran muss ich dann aber vorher denken. Denn die Belgien-Karten haben einen Umfang von über 30 MB und die sollte man bei bestehender Wifi-Verbindung laden. Und nicht etwa zu Roaminggebühren in Belgien selbst.
FreshMaps XL
Mit dem neuen Update hat Navigon endlich eine Möglichkeit gefunden, in Zukunft noch mehr Geld aus der App rauszuholen. Die Zeiten der kostenlosen Kartenupdates sind vorbei! Ab sofort muss man für Updates zahlen. der InApp-Kauf nennt sich FreshMaps XL und verspricht vierteljährliche Kartenaktualisierung für einen Preis von derzeit knapp 15 Euro.
Wer dieses Abo nicht abschließt (für 2 Jahre pro Zahlperiode), bekommt ebenso wenig neue Karten, wie jemand, der noch ein älteres iPhone nutzt und nicht mindestens iOS 4.3 nutzen kann.
Also “Schluss mit aktuell” für iPhone 3 und Co!
Viele Neuerungen
Es hat sich definitiv etwas getan, optisch und unter der Haube. Es gibt jetzt z.B. eine männliche Stimme namens Wolfgang ;-) Diese ist aber deutlich schlechter verständlich als sein weibliches Pendant namens Anke.
Der Aufbau aller Menüs hat sich zum Vorteil verändert. Viele Punkte sind jetzt intuitiver und schneller zu erreichen.
Wer sich den Traffic Live-Verkehrsdienst als InApp-Kauf gegönnt hat, kann jetzt auch auswählen, dass neue Meldungen vorgelesen werden.
Für einen Abopreis von 70 Cent/Monat gibt es jetzt “Mobile Alert Live”. Damit wird man angeblich zeitaktuell vor mobilen Blitzern etc. gewarnt. Das bieten andere Apps aber kostenlos. Spart Euch das!
Der Kartenmanager bietet nun die Möglichkeit, installierte Karten auch wieder zu löschen bzw. nur Karten zu laden, die man auch braucht. Dadurch spart man reichlich Platz!
Tipp!
Unbedingt die Favoriten sichern, indem man sie sich selbst aufs iPhone zumailt. Sonst verschwinden die beim Update!
Wer “nur” die App mit 10 europäischen Ländern hat, kann durch den Kauf von FreshMaps Europe 44 angeblich günstig sein Navi auf alle europäischen Länder aufbohren (nicht getestet – aber in Foren so berichtet).
Bis zum 30. November besonders günstig
Für die Europa 44-Version zahlt man in der Einführungsphase 59,99 Euro – statt 89,99 Euro. Die EU10-Version gibt’s für 49,99 – statt 74,99 Euro.
MobileNavigator Europe 44 im Appstore
MobileNavigator EU10 im Appstore
2011
The Note – Notiz- und Aufgaben-Verwaltung
Das iPhone und das iPad haben ja bereits einen "eingebauten" Notizblock. Und seit iOS 5 gibt es endlich auch eine Art Aufgabenplaner – die App Erinnerungen.
Parallel dazu gibt es im Appstore Dutzende, wenn nicht hunderte von Apps, die diese Aufgaben getrennt oder zusammen übernehmen wollen.
Da ist es nicht leicht das passende zu finden.
Zuallererst sollte man seine eigenen Bedürfnisse bzw. seinen Bedarf herausfinden.
Wenn diese Bedürfnisse umfangreich sind und ständig große Mengen von Notizen bzw. Aufgaben anfallen, dann ist die iPhone-App The Note genau das Richtige.
The Note gibt es in zwei Versionen. The Note Free Edition heißt die werbefinanzierte Ausgabe.
Wenn man nicht will, dass Werbeeinblendungen noch Internet-Traffic verursachen und Platz wegnehmen, der entscheidet sich für The Note Pro. Diese Version kostet dann allerdings 3,99 Euro.
Dafür bekommt man jedoch eine Menge. The Note verwaltet Notizen, Aufgaben, Checklisten und Memos. Die App fügt Fotos, Videos, Sprachaufzeichnungen, Listenpunkte und Links hinzu und verknüpft mit Kategorien, Adressbuchkontakten, kartographierten Orten und Favoriten.
Zur Kennzeichnung von Dokumenten, Kategorien etc. bietet The Note mehr als 120 Icons.
Schön ist die wirklich intuitive Bedienung der Anwendung. Sobald man die ersten Schritte durchführt, führt die App den Erstbenutzer unaufdringlich durchs Programm.
Was mir besonders gut gefällt, ist ein Schutz der eingegebenen Daten durch eine frei wählbare PIN. Muss ja nicht jeder gleich all meine Notizen, Einfälle und Aufgabenplanungen sehen.
Womit The Note noch wirbt, ist das Prinzip des GTD (Getting Things Done). Ich kann damit ehrlich gesagt nix anfangen. Das ist mir zu psychoreligiös. Aber wer das mag und sogar für gut befindet, für den wird es ein weiteres Argument für diese App sein.
Was mir fehlt, ist die Synchronisation mit den Todos aus dem Google-Kalender. Und außerdem hätte ich die App gerne als universale Anwendung für iPhone und iPad. Aber gerade in diesem Genre ist es ja auch beliebt, die Apps für iPad und iPhone getrennt zu vermarkten – und doppelt zu kassieren. Da The Note leider auch keinerlei Backupfunktion einer Cloud nutzt, macht das derzeit wenig Sinn. Lassen wir uns überraschen, was da noch kommt.
The Note PRO im Appstore
The Note Free im Appstore
2011
LoopMash HD für iPad: Kreative Music-App
Steinbergs App für kreative Musikfans gab es bislang nur auf dem iPhone. Und seien wir ehrlich: Bei aller Leistungsfähigkeit ist die "Arbeitsfläche" dort doch etwas für grazile Hände.
Doch bei der iPadversion kann LoopMash in die Vollen greifen – und tut das auch auf beeindruckende Weise.
Eines gleich vorab: Mit einem Loopmixer dieses Umfangs seine eigene Partymusik zu machen ist nicht banal. Das macht man nicht "mal eben" und darum richtet sich die App auch eher an Leute, die bereits mit solchen Mixern gewisse Erfahrungen haben und auch wissen, was beispielsweise Änderungen an den Wellenformen bewirken.
Doch wenn man diese Erfahrung hat – oder sich hier einarbeitet – dann wird man die App lieben. Wenngleich "Profis" immer noch kritisieren, dass MIDI nicht unterstützt wird.
Das virtuelle Instrument, wie Steinberg seine App nennt, bietet 258 verschiedene, hochqualitative Loops, die man selbst in acht Spuren mischen kann. 30 vorbereitete Presets stehen bereits zur Auswahl, eigene sind schnell angelegt und gespeichert.
Zwischen den unterschiedlichen Bearbeitungsschirmen wird mit einem Fingerwischen umgeschaltet und so steht eine praktische und logisch aufgebaute 3D-Navigation zur Verfügung, in die man sich schnell einarbeitet.
Besonders die "Datenbank" der vorbereiteten Loops und Effekte erleichtert den Einstieg, so dass auch Anfänger nicht frustriert aufgeben müssen.
Mit einem Preis von 9,99 Euro bekommt man eine angemessene Leistung. Und es ist vorgesehen, spätere weitere Looppakete als InApp-Kauf zu realisieren.
LoopMash HD für das iPad bei iTunes
2011
Sicherheitsproblem mit iOS 5 und iPad 2!
Oktober 2011
Der Oktober hat uns iOS 5 gebracht und mit ihm auch viele praktische Neuerungen.
iOS 5 hat uns aber auch ein massives Sicherheitsproblem im Zusammenhang mit dem iPad 2 gebracht!
Die Passwortsperre kann innerhalb von Sekunden mit einem einfachen Trick ausgehebelt werden. Und dann hat der Eindringling zumindest Zugang auf die zuletzt geöffnete Anwendung. Im Falle der Mailapplikation kann er dann beispielsweise alle Mails lesen und sogar neue versenden.
War zuletzt keine App geöffnet, dann ist das Risiko nach wie vor gering. Dann sieht er lediglich, welche Apps man installiert hat, kann sie aber nicht starten…
Und so knackt man die Codesperre beim iPad 2
Voraussetzung ist, dass das iPad entweder ein "Smart Cover" hat, oder man hat einen kleinen Magneten dabei.
- Wir öffnen das Smart Cover. Nun werden wir zum Entsperren des Gerätes aufgefordert.
- Wir entsperren nicht, sondern drücken den Knopf oben am iPad so lange, bis der Bildschirm mit dem Slider zum Ausschalten erscheint.
- Jetzt schließen wir das Smart Cover.
- Wir öffnen es wieder und schalten nach wie vor nicht ab, sondern drücken auf den unteren Button, "Abbrechen".
- Bingo! Das war’s. Wir befinden uns in der zuletzt geöffneten App.
Ich bin gespannt, wann Apple dieses Sicherheitsloch schließt.
Sicherheitstipp:
Entweder immer alle Apps schließen…
…oder die Smart Coverfunktion unter den Einstellungen deaktivieren und das iPad immer mit dem Button sperren.
2011
Speicher bei iPad und iPhone säubern
iPad und Co haben keine Festplatte, die ab und zu defragmentiert werden muss. Hier wird alles im RAM-Speicher abgelegt. Und da bleibt es auch liegen. Auch wenn sich z.B: ein Programm (aka App) aufgehängt hat.
Wie man Apps schließt und Speicher endgültig wieder freiräumt, habe ich ja bereits ausgeführt. Noch einfacher ist es tatsächlich, den Hauptspeicher, das Gehirn seines Gerätes wieder zu reinigen.
Zuerst drückt man dazu lange den oberen Knopf. Ganz so, als wolle man das Gerät ausschalten.
Daraufhin erscheint der Bildschirm mit zwei Auswahlmöglichkeiten. Oben der "Slider", mit dem man ausschalten kann. Unten der Button zum Abbrechen.
Keine der beiden Möglichkeiten wähle ich jetzt aus. Statt dessen drücke ich etwa 5 Sekunden nur auf den Home-Button. Nur auf den. Es wird nichts gleichzeitig gedrückt!
Daraufhin verschwindet nach kurzer Zeit der Endebildschirm und das RAM ist gereinigt. Man kann so etwas leicht mit einer App wie etwa "SYS Activity Manager für Speicher, Vorgänge, Datenträger, Akku & Netzwerk" prüfen.
SYS Activity Manager bei iTunes
2011
Facebook fürs iPad ist endlich da!
11. Oktober 22011
Unverständlich lange hat’s gedauert, doch jetzt ist es endlich da: Facebook für das iPad!
Und es ist gut geworden… Nee, wirklich.
Wer die App vom iPhone kennt, wird sich sofort zurechtfinden. Aber auch ohne Vorkenntnisse erschließt sich sofort, wie es zu bedienen ist.
Die Normalansicht zeigt links eine breite Spalte für die Neuigkeiten und rechts daneben die Freunde, die online sind.
Oben befindet sich ein kleines Icon für das Menü und sobald das (links aufklappt), präsentiert es uns alle Menüpunkte, die man sonst im Browser auch hat.
Betreibt man z.B. eine eigene Facebookseite, wie etwa http://www.facebook.com/Phonejunkie.de, dann wird die dort auch im Menü angezeigt und kann in der App administriert werden.
Links und Bilder öffnen sich in einem internen Browserfenster und praktischerweise besteht dort gleich die Option, diese Links zu teilen oder auch nur einfach die URL zu kopieren.
Insgesamt ist die App sehr gut gelungen und disqualifiziert alle Spezialapps, die es bislang zu diesem Zweck gab. Sie ist einfach besser…
da es sich um eine Universal-App handelt, also um eine App die sowohl für iPhone wie iPad geeignet ist, gibt es die neuen Features wie das Seitenmenü, auch auf dem iPhone.
Mir gefällts…
Facebook für das iPad und iPhone im Appstore
